Die Mangaka

Riyoko Ikeda, geboren 1947, debütierte noch als Philosophie-studentin in Kashihonya. Ihre erste große und bedeutenste Arbeit, Versailles no Bara lief von 1972 bis 1973. Darüberhinaus löste die Serie einen Trend für historische Mangas aus.

Auch Riyoko Ikedas weitere Serien erzählen von historischen Ereignissen; so z.B. Orpheus no Mado, die Geschichte der Russischen Revolution oder ihr letztes Manga, Eroika, das von Napoleon handelt.

Etwas abseits ist da Oniisama e..., eine Geschichte um Eifersucht, Hass, Neid und Lesbianismus an einer Mädchen-Schule (Dank letzterem Element wurde die Serie auch in Frankreich bereits nach kurzer Zeit wieder abgesetzt). Dies ist übrigens die einzige Serie von Ikeda nach Versailles no Bara, die als TV-Serie animiert wurde.

Ikedas dramatischen Geschichten und stilvollen Zeichnungen begründen ihre Zugehörigkeit zu den 24ern.