Das Manga

Das Manga lief 82 Wochen, von Frühjahr 1972 bis Herbst 1973, im Shueisha Margaret, in dem auch bekannte Serien, wie Attack No. 1 oder Zetsuai 1989 liefen. Es wurde in 10 Bänden zu je ca. 200 Seiten nachgedruckt, die jedoch mitt­ler­weile schwer zu finden sein dürften. Die Serie wurde nochmals in 2 Bän­den zu je 1000 Seiten zusammengefaßt.

Obwohl die Verleger anfangs Vorbehalte hatten, ob eine historische Serie ankommen könnte, erwies sich Versailles no Bara als Erfolg, der neben der Mädchenleserschaft auch eine große Anzahl erwachsener Frauen als Fans gewinnen konnte.

Neben der korrekten Geschichte über das Leben der Marie-Antoinette und der Französischen Re­vo­lu­tion, erschuf Riyoko Ikeda Oscar-Francois de Jarjayes, die als Mann erzogen wurde, um in das Erbe ihres Vaters als General anzutreten.

Versailles no Bara erzählt die Ge­schichte der Freundschaft zwischen den Frauen Marie-Antoinette und Oscar de Jarjayes, später auch die Geschichte von Oscars unterdrückter Liebe zu ihrem Begleiter André, die jedoch bestimmt ist, tragisch zu enden.

Die Serie löste auch einen Historien- und Frankreichtrend aus, denen auch Serien wie La Seine no Hoshi und Kaze to Ki no Uta folgten, ferner auch der starke französische Einschlag in z.B. Yukari Ichijos Yukan Club.

Auch heute zählt die Manga-Serie zu den klassischen und wohl auch besten Shojo-Mangas, daß auch in diversen Länder, z.B. Italien und sogar USA (jedoch nur 2 Bände, für schuliche Zwecke) übersetzt wurde.